Zurück aus der Ferne gilt es den weiten Trip nach München zu rekapitulieren. Ich schließe mich der Meinung unseres Trainers an und fasse mit den Worten zusammen: »Wir waren über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft.« Der kicker von heute sieht das interessanterweise nicht so, aber äußert sich auch nicht detailliert.
Der VfL Osnabrück spielte nicht nur munter mit, sondern machte das Spiel. 1860 beschränkte sich weitestgehend auf Konterfußball, was den ein oder anderen schon überrascht hat, zumal sie immerhin die Heimmannschaft und auch Favorit waren. Die Konter wurden immer gut und technisch perfekt gespielt, so dass eine stete Torgefahr herrschte, der Tino Berbig zumeist gewachsen war.
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Mutig spielte der VfL Osnabrück beim Zweitliga Auftakt nach vorne und hatte eigentlich das ganze Spiel im Griff. Doch da waren wieder die Probleme aus der Vorsaison: Die unglaubliche Schwäche vor dem Tor, der bei Ecken unglaublich dämlich agierende Torwart und der fehlende letzte Pass. Osnabrück hat den Duisburgern bei der 1:3 Niederlage eigentlich keine Chance gelassen, doch diese nutzen die Duisburger clever zu drei Toren.
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Der Ball ist rund und das Spiel dauert 90 Minuten.
– Sepp Herberger
Damit hat Herr Herberger leider nicht ganz recht. Zwar ist der neue DFB-Ball runder denn je, aber die wenigsten Spiele dauern 90 Minuten. Das musste auch der VfL Osnabrück gestern schmerzhaft feststellen. 90 Minuten war man dem 1. FC Kaiserslautern in allen Belangen überlegen, doch dann hörte man auf Fußball zu spielen und ermöglichte den Lauterern den unverdienten Ausgleich und letztendlich dann den Sieg. Aber das ist Geschichte…
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Der VfL Osnabrück hat heute an der Bremer Brücke mit unglücklich mit 0:1 gegen den niederländischen Meister Twente Enschede verloren. Das Testspiel war über weite strecken offen und bot leider nur wenig Torgefahr auf beiden Seiten.

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Jetzt aber schnell, Sepp! Sonst beginnt die Saison 2010/11 ohne dich? Quelle: Reuters
Nach der WM ist vor der Saison. Sepp hat es schon gut erkannt, jetzt muss es schnell gehen. Gerade noch den Pokal überreicht — im Hintergrund jubeln übrigens die Spanier über ihren Titel, aber da haben wir keine Zeit für — schon zack zack zum Flieger. Jetzt wird auch keine Rücksicht mehr auf das Staatsoberhaupt aus Südafrika genommen. Die Millionen sind ja sowieso schon abgegraben, von daher auf zu neuen Taten.
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