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Und wenn du glaubst es geht nicht mehr, kommt von irgendwo ein Ver­eins­lied her! Unglaub­lich aber wahr, der Tra­di­ti­onsver­ein TSG 1899 Hof­fen­heim hat pünkt­lich zum ers­ten Heim­spiel in sei­ner neuen Spiel­stätte end­lich auch ein Ver­eins­lied bekommen!

Die­ses Ereig­nis nehme ich ein­mal direkt zum Anlass, um meine per­sön­li­che Top 4 der grau­sams­ten Ver­eins­hym­nen aller Zei­ten aufzustellen.

Platz 4: 1899 Hoffenheim

Wir sind Hoffe! Wir sind ja auch schon Papst, da kön­nen wir uns in die­sen Tagen dann über­le­gen, was wohl das grö­ßere Übel ist.

Man­gels Hör­vor­lage kann ich sie lei­der nicht wei­ter oben plat­zie­ren, son­dern ver­weise ein­fach zur Mei­nungs­bil­dung auf den herr­li­chen Arti­kel der 11 Freunde Redak­tion. Die­ser Text zeigt durch­aus gute Ansätze, aber eigent­lich sind alle Phra­sen aus ande­ren Ver­eins­lie­dern zusam­men geklaut und in eine mehr oder weni­ger zufäl­lige Rei­hen­folge gebracht wor­den. Als Appe­tit­häpp­chen sei der Refrain hier aufgeführt:

Hoffe, Hoffe! Wir sind Hoffe!
1899 Hof­fen­heim.
Wir kämp­fen, sie­gen, geben nie­mals auf,
super Hoffe TSG!

Hoffe, Hoffe! Wir sind Hoffe!
In den Far­ben Blau und Weiß
1899 Super­hof­fen­heim
Nur damit es jeder weiß!

Hoffe(n) wir, dass der VfL Osna­brück nie­mals auf die Idee kom­men wird bei einem even­tu­el­len Heim­spiel gegen Hof­fen­heim (in wel­cher Liga oder Pokal auch immer) die­ses Lied an der Bre­mer Brü­cke zu spielen.

Platz 3: 1860 Mün­chen

Der Sechz­ger Marsch! Wun­der­ba­res Lied­gut zum abgewöhnen.

57, 58, 59, 60 ja so klingt’s im Chor!
57, 58, 59, 60 und schon gibt’s ein Tor!
57, 58, 59 ‚60 immer nur hin­ein
mein Ver­ein für alle Zeit wird 1860 sein!

Geist­reich wie sonst was ist der Text. Für die unter euch, die eine Hör­probe ris­kie­ren wol­len ist hier das Ori­gi­nal von der 1860 Home­page ver­linkt: Sechz­ger Marsch

Platz 2: FC St. Pauli

Das Herz von St. Pauli. Ein typi­sches Ham­bur­ger Lied und daher durch­aus pas­send, aber sowas kann man doch nicht ernst­haft im Sta­dion sin­gen wol­len? Die Hör­probe gibt es hier­bei direkt von Youtube:

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Platz 1: Preu­ßen Münster

Auch wegen des Ver­eins und sei­ner Bezie­hung zum VfL Osna­brück ist die­ses Stück auf Platz 1 gelan­det, ansons­ten hätte es sich den Spit­zen­platz ver­mut­lich mit St. Pauli tei­len müs­sen. Die Rede ist natür­lich von Die Jungs von Preu­ßen Müns­ter:

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Gut, dass wir Osna­brü­cker die nächs­ten Jahre diese Hymne nicht mehr hören müs­sen. Im schlimms­ten Fall sind es nur zwei Jahre, aber da wir die Klasse hal­ten und Müns­ter so schnell nicht aus der Regio­nal­liga West auf­stei­gen wird, kan­nes noch dauern.

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2 Kommentare zu “Wir sind Hoffe! Und andere Verbrechen”

  1. Martinam 15.02.2009 um 18:53

    live von woan­ders: hoffe

    Als VfL-Fan gibt es der­zeit zwei Mög­lich­kei­ten, wenn man ins Sta­dion geht: Ent­we­der man schaut sich ein Spiel zum Mit­fie­bern an, ein Spiel, das die eigene Lei­den­schaft in Wal­lung bringt. Oder man sieht sich ein gutes Fuß­ball­spiel an. Das ist dann eins, an dem Glad­bach nicht betei­ligt ist. In der Regel ist das unter­halt­sa­mer als […]

  2. […] kommt zu dem Schluss: “Viel­leicht sollte man öfter mal Matches ohne Glad­bach anse­hen.” Sein Bericht ist auch ein inter­es­san­ter Ein­blick in die Fan­kul­tur, neu oder […]

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