
The Expendables
Gesehen: September 2010
Genre: Action
Kino (Besuch): Neues Grabiel, München (normal)
Ein wenig sagender Trailer, viele große Namen, aber auch genauso viele ziemlich alte Namen; was soll man da erwarten? Action, Action, nochmal Action. Handlung lenkt schließlich nur ab.
In etwa genauso ist es bei The Expendables. Ich habe wenig Handlung erwartet, gar keine bekommen, einiges an Action erwartet, noch mehr bekommen und als Bonus noch geile Dialoge oben drauf bekommen. Da sind beispielsweise die Drei von der Tankstelle Planet Hollywood: Sylvester Blaues Licht Stallone, Arnold I’ll be back Schwarzenegger und Bruce Er will es, sie will es, Bruce Willis Willis bei der Verteilung des Jobs. Ein herrlich belangloser Talk mit einem kleinen Seitenhieb in Richtung des zukünftigen Ex-Gouverneur »Er will Präsident werden.« Herrlich!
Weitere große Namen kann ich hier aus Platzgründen nur noch kurz auflisten: Mickey Rourke, Jet Li, Jason Statham, Eric Roberts, Dolph Lundgren und Stone Cold Steve Austin! Leider sieht man den meisten ihr Alter ziemlich an. Irgendwie hat das Ganze etwas von Space Cowboys Extended.

Team Daedalus aus Space Cowboys. Gemeinsam gefühlte 400 Jahre.
Ein schöner Fakt nebenher: Den Film habe ich während meines München-Kurzurlaubs gesehen und zwar im Kino Neues Graben. Dieses Kino ist sehr wahrscheinlich das älteste durchgehend bespielte Kino der Welt! Und versprüht auch einen entsprechenden Charme.

Neues Graben, München, Saal 1
Die Bundesligen haben bekanntlich dieses Wochenende spielfrei, da bleibt dem geneigten Fan nur übrig das Umfeld nach Amateurfußballern abzusuchen. So zog es uns also zu den Sportfreunden in Lotte. Vor einiger Zeit war ja bekannt geworden, dass die Sportfreunde eigentlich ein VfL sind, sie heißen VfL Sportfreunde Lotte e.V., also wollten wir herausfinden, wie sie sich so anstellen. Leider ging das Spitzenspiel der Regionalliga West gegen den SC Verl mit 0:0 aus und bot auch sonst eigentlich nichts, was sich gelohnt hätte in HD vom WDR übertragen zu werden.
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Zurück aus der Ferne gilt es den weiten Trip nach München zu rekapitulieren. Ich schließe mich der Meinung unseres Trainers an und fasse mit den Worten zusammen: »Wir waren über weite Strecken des Spiels die bessere Mannschaft.« Der kicker von heute sieht das interessanterweise nicht so, aber äußert sich auch nicht detailliert.
Der VfL Osnabrück spielte nicht nur munter mit, sondern machte das Spiel. 1860 beschränkte sich weitestgehend auf Konterfußball, was den ein oder anderen schon überrascht hat, zumal sie immerhin die Heimmannschaft und auch Favorit waren. Die Konter wurden immer gut und technisch perfekt gespielt, so dass eine stete Torgefahr herrschte, der Tino Berbig zumeist gewachsen war.
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Ich hatte den Artikel über die Niederlage der Bremer gegen Genua schon im Geiste formuliert, da kommt da plötzlich Frau Rosenberg daher und schwupps sind wir in der Verlängerung.
Doch da stellt sich die Frage: Wer will dieses Elend noch länger als 90 Minuten mit erleben erleiden? Eigentlich niemand. Nicht nur wegen der häßlichen Trikots der Bremer, die die 11 Freunde Redaktion sehr gut kommentiert. Nein auch wegen der unterirdischen Leistungen der Bremer.
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Salt
Gesehen: August 2010
Genre: Action
Kino (Besuch): Cinestar, Osnabrück (normal)
Salt bietet schöne Action gepaart mit wenig Überraschungen. Beste Voraussetzungen für gute Unterhaltung. Der Beginn ist etwas schleppend, aber dafür gehts dann gegen Ende richtig los. Schön anzusehen sind die vielen Effekte, jedoch nicht sehr schön ist der übertriebene Einsatz der sogenannten Wackelkamera. Ob der Kameramann an Parkinson erkrankt ist, an Alkoholentzug leidet oder die Führung beabsichtigt ist, wird leider nicht ganz klar. Vielleicht ist es auch abwechselnd von allem etwas.
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